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LehrerInneninformation:

Im Zentrum unserer Projektarbeit steht das ganzheitliche Lehren und Lernen. Nur diese Vorgangsweise entspricht dem Wahrnehmungsvermögen wie auch den cerebralen Fähigkeiten zum Problemlösen beim Menschen. Das ist übrigends keine neue Erkenntnis, bereits Johann Heinrich Pestalozzi hat darauf aufgebaut und insbesondere der Amerikaner John Dewey, von dem auch der analoge Begriff "learning by doing" geprägt wurde. Auch nicht neu ist in diesem Zusammenhang die Kritik am konventionellen Schulunterricht, so wie sie bspw. Wilhelm Busch in seiner autobiografischen Schilderung des Lehrer Lämpel beschrieben hat.
Lehrer Lämpel; "Also lautet ein Beschluß: Daß der Mensch was lernen muß!"
Anders als im konventionellen Unterricht verknüpfen wir in unserer projektzentrierten Arbeit konsequent die Inhalte der schulischen Gegenstände - und das mit einem deutlichen Akzent auf die Unterrichtsprinzipien des österreichischen Bildungsministeriums.
Zu unserer grundsätzlichen Kritik an den schulischen Usancen gehört auch das Verhältnis Lehrer - Schüler, das sich primär als ein Belehrverhältnis beschreiben lässt. Uns geht es vielmehr darum, dass sich Lehrer und Schüler gemeinsam der jeweiligen Problemlösung nähern. Diese Vorgangsweise sich als stets erfolgreich erwiesen. , wird erwartet, dass sich Lehrer wie Schüler, gemeinsam auf dieses Reformpaket einlassen. Es entsteht dadurch eine völlig andere Lehr/Lernkultur, die den Menschen beinahe von selbst von selbst sogar in seinem ethisch-moralischen Denken und Handeln fördert. Damit erreichen wir unsere eigentliches Ziel: den Attitudenwechsel. Das Phänomen des non-linearen, handlungsorientierten, impliziten und autonomen Lernens (kurz: implizit soziales Lernen) führt insgesamt zu mehr Flexibilität, zu mehr Eigenständigkeit, Anstand, Entscheidungsfreude und -qualität bei Lernern wie bei Lehrern.
Zusätzlich genießen wir heute den Vorteil digitaler Medien und Technik und stehen damit vor völlig neuen Herausforderungen und Chancen. In diesem Zusammenhang freut es uns, dass parallel (aber unabhängig) zu unserem Projekt, von der jungen deutschen Wissenschaftlerin Ines Brünner eine ähnliche Herangehensweise erforscht, und neulich als Dissertation publiziert wurde.
Wir haben WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen gebeten das Projekt YCR-E von Anbeginn an kritisch zu begleiten. In der Folge ihre zusammenfassenden Expertisen:
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Young Civic Radio - Europe aus fremdsprachendidaktischer Sicht
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Young Civc Radio - Europe aus Sicht der Gehirnforschung und Kognitionsnswissenschaft
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Young Civic Radio - Europe aus Sicht der schulichen Praxis
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Young Civic Radio - Europe aus Sicht von Civic Education (working progress)
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