Lernkultur - Einleitung


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LehrerInneninformation: 

 

2004 wurde Professor Joachim Bauer schlagartig einer breiteren Öffentlichkeit mit der sog. Freiburger Schulstudie bekannt. Erstmals wurden die Zusammenhänge zwischen falschem Lehrverhalten und dem Lernerfolg, bzw der Gesundheit des Lehrers deutlich. Bauer bewies mit seiner Studie, die das Burnout im Fokus hatte, den Konnex zwischen Neurosen und somatischem Leid, so wie es der Wiener Psychotherapeut Erwin Ringel schon in den 80er Jahren als Rückkoppelungseffekt "Selbstschädigung durch Neurose" vorausgesagt hatte. Es zeigten sich Krankheitsbilder die nicht selten sogar als dissoziale Persönlichkeitsstörung auftreten.

 

Bauer hat u.a. mit seiner Studie nachweisen können, dass Lehrer, Erzieher und Eltern für den Erfolg und Nichterfolg ihrer Schüler, Kinder und Lerner aufgrund ihres eigene Verhaltens im Alltag verantwortlich sind. Erwachsene die bspw. Lebenstrategien des Lügens, der Doppelbödigkeit oder des opportunistischen Verhaltens pflegen, werden dieses Verhalten mehr oder weniger auf die ihnen anvertrauten Kinder übertragen.  Der Jugendliche kann sich davor kaum schützen, sein gesamtes Leben wird er mit diesem, in der Regel unbewussten Verhalten leben müssen.

 

2005 erschien  Bauers  vorerst wichtigstes Buch:  Warum ich fühle was du fühlst, über das Geheimnis der Spiegelneurone.

 

Im folgenden Filmbeitrag des WDR Formats "Planet Wissen" erzählt Bauer von seinen weltbewegenden Forschungsergebnissen:

 

 


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