Die bunten Gesichter der Welt


Inhalt

Wörterbücher:




 

Home >> Die bunten Gesichter der Welt >> Film:Doku


 

LehrerInneninformation:

 

Spätestens ab der 1. Klasse Grundschule nehmen Kinder langsam wahr, dass alle anderen Kinder ganz anders sind, anders aussehen, andere Vorlieben haben,... plötzlich gibt es bewusste Vorbilder, sog. Freunde, die man im Gutem wie im Bösen bewundert. Spätestens jetzt beginnt der Kampf um Anerkennung in der Öffentlichkeit. Kinder die aus der Norm fallen, sei es durch eine andere Hautfarbe oder durch ihr anderes Verhalten, werden nun besonders sichtbar. Die daraus resultierenden Probleme (Mobbing, Konflikte,..) setzen sich später im Leben meist fort. Sie behindern dabei aber nicht nur die Entwicklung des/der Betroffenen, daran orientiert sich in der Regel meist das künftige Verhalten ganzer Generationen. Nur die Schule kann dem entgegenwirken, denn nur sie hat im Rechtsstaat die Möglichkeit der verantwortungsvollen Intervention. Die Gestaltung des sozialen Miteinander wird deshalb zum primären Ziel künftiger Pädagogik, weil sonst kein friedliches und kriegsfreies Europa wachsen kann. Politische Bildung ist deshalb im Unterricht nicht nur zu lehren, sonderen insbesondere zu leben.

 

Die Gründe für Konflikte sind evolutionär bedingt. "Pecking Order" nennen das Psychologen und Humanethologen. Jede Veränderung der Umwelten oder Settings (was ja täglich mehrfach passiert) reizt unwillkürlich dazu, diese Konflikte immer wieder neu auszutragen. Dieses Genprogramm, dem das "survival of the fittest" Darwins zugrunde liegt, gilt es als unausweichliches Phänomen zu berücksichtigen. -Ja, man kann es gelegentlich sogar nutzten, um daraus Lernfortschritte und Verhaltensänderungen zu erzielen. Dies bedarf jedoch der konsequenten Selbstbeobachtung und Selbstdisziplin des Lehrers/der Lehrerin, da nahezu jede ihrer/seiner Handlungen bewusst oder unbewusst reflektiert wird.

 

"Es ist leichter einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil", wusste schon Albert Einstein. Es gilt deshalb die sozialen Strukturen der jungen Menschen laufend zu hinterfragen. Aggressive, wie intrigante Entwicklungen können bei einiger Übung oft schon im Ansatz erkannt werden. Mit Gesprächen und aktiven Interventionen, bspw. durch das Verändern der Sitzordnung im Unterricht, lässt sich der Einzelne wie auch die Gruppe steuern. Unterrichtstoff und Konfliktlösung lassen sich fast immer miteinander verknüpfen. Es gilt dabe,i positive Synergien im Hinblick auf das „Soziale Lernen” und die „soziale Kompetenz” anzustreben. 

 

Malprojekte wie dieses sind eine große Herausforderung für junge Menschen. Es schafft einen klareren Blick auf sich und den Anderen. Und abgesehen von der Entwicklung von Kreativität und Selbstvertrauen, dienen sie, wenn auch unbewusst, dem Abbau von manchen Ängsten. Versuche selbst einmal diese oder ähnliche Aufgaben zu lösen, wobei DaF (Deutsch als Fremdsprache) nicht zu kurz kommen soll:

 





 

 Im Folgenden kannst Du dir die Dokumentation zum Projekt "Bunte Gesichter - eine Malreise mit


 Gabriele Schuller" ohne Kommentarstimmen anschauen.
 
 Aufgabe: Versuche herauszufinden, was in diesem Vodcast geschieht, schreibe es nieder.

Download video / Vodcast file






 

 Nun kannst Du dir die Dokumentation zum Projekt "Bunte Gesichter - eine Malreise mit


 Gabriele Schuller" mit Kommentarstimmen anschauen.
 

 Aufgabe:  Vergleiche Deine vorher niedergeschriebene Interpretation mit den Beschreibungen

                  der Kommentatoren.

Download video / Vodcast file



Hast du Fragen, oder willst du uns sonst noch etwas mitteilen? Schicke uns einfach eine Mail ins Studio!

Österreichisch-Ungarische Europaschule  Druckversion öffnen

Notify me of follow-up comments via email


E-Mail-Adresse

Schreib einen Kommentar


Nickname:
E-Mail-Adresse
Kommentar