Das Handbuch der Erziehungswissenschaftler Gerold Brägger und Norbert Posse stellt praxisnah und überzeugend Instrumente zur Standortbestimmung, sowie zur Entwicklung einer guten und gesunden Schule vor: Anhand eines Qualitäts-Tableaus werden theoretische Grundlagen, Evaluations- und Feedback-Werkzeuge sowie Beispiele guter Praxis integrativ, sowohl in Hinblick auf Qualitätsentwicklung, als auch für Gesundheitsförderung in Unterricht und Schule vorgestellt. Damit wird weitgehn auf das holistische Konzept von Civic Education eingegangen
- Schule als Lebens- und Erfahrungsraum
- Unterricht / Bildungs- und Lernprozesse
- Schulkultur und Schulklima
- Schulführung
- Professionalität und Personalentwicklung
- Qualitätsmanagement
- Wirkungen und Ergebnisse der Schule.
Q-Tableau gute und gesunde Schulen:

Wie schon im Einleitungstext zu Lernkultur deutlich wurde, leiden viele in unserer Gesellschaft unter falscher bzw. einseitiger Wahrnehmung.
Den wenigsten Menschen ist das bewusst, was die Folge von latentem Autismus, aber auch von versteckt autoritärem Verhalten zu sein scheint.
So entstehen im Alltagsverhalten sog. "Vergegnungen", wie sie der Philosoph Martin Buber definiert hat. Daraus ent-wickelt sich in der Regel das Schwarz-Weiss-Denken. Vorurteile, Klischees und lllusionen sind die Folge und bilden so die Grundlagen, die Segregation, Agg-ressionen und Fremdenfeindlichkeit för-dern.
In der Rubrik: "Schulkultur" versuchen wir deshalb Beiträge zu entwickeln, die dagegen arbeiten, wobei allgemen das Differenzieren lernen gefördert, und analog dazu, das Kontrollsystem im Gehirn mobilisert werden soll.

Resultierend daraus müssen wir den Erwerb von Kompetenzen zu fördern, die es zur erfolgreichen Lebensbewältigung (work life balance) dringend benötigt. Ein Lernen für die Prüfung ist sinnlos. Kompetent sein bedeutet, dass man ein bestimmtes Problem lösen kann, ohne lang darüber nachzudenken.
Wir wollen damit auch Hilfestellungen geben, die das "Burn out" bei Eltern, Lehrern und Schülern minimieren. Als Methode haben wir uns dabei das "Join up & Follow up" Monty Roberts als Beispiel genommen. Menschen sind zwar keine Pferde, doch liegen uns immer noch der Herdentrieb und die Angst der sog. Fluchttiere zugrunde, die unsere Entwicklung und Verhalten stark beeinflussen.
D.h., dass wir davon ausgehen, dass zunächst Lehrer, Eltern und Erzieher ihr eigenes Verhalten ändern müssen, wenn man Verhaltenver-besserungen der Kinder und analog dazu bessere Lernerfolge erzielen will.
In der Einheit Schulkultur wurden deshalb verschiedene Texte von SchülerInnen zusammengetragen, die sich selbst, ihre Umwelt und ihren Freizeit- und Schulalltag reflektieren, um so einen Perspektivenwechsel und gleichzeit auch Empathie zu ermöglichen. Außerdem soll diese Einheit Lust aufs Schreiben (insbesondere von Texten in DaF) machen und bietet hierfür viele hilfreiche Tipps.
Die entscheidende Frage, was denn eine gute Schule für mein Kind sei, ist deshalb nicht nur für die Eltern von Interesse. Jeder Lehrer, jede Lehrerin muss sich heute die Frage stellen, ob seine/ihre Arbeit, bzw. Arbeitsplatz den Anforderungen entspricht, die in den neun Punken (links) näher beschrieben werden.
In der linke Spalte Inhalt finden sie die Überschriften zu weiteren Themen, die sie in diesem Zusammenhang interessieren könnten.